Donnerstag, 3. August 2017

Ich denke mir: "F U C K!" (1)



Ich denke mir: “F U C K!“

Alles, aber auch alles in meinem Leben erstrahlt hell wie Leuchtreklame. Scheinbar ist es das richtige Ergebnis, einer wirklich sehr, wirklich sehr komplexen Aufgabenstellung. Es ergibt einen Sinn, scheinbar,

Es scheint mir, genau so wollen es die Leute. Ich denke mir: „So muss es sich wohl anfühlen.“

Gut soll es sich anfühlen. Sie versuchen es über alle Kanäle. Reden und lassen es mich spüren, doch wissen sie alle nicht was ich weiß. Niemand weiß, dass […]. Verblendet, total verstrahlt! 

All die jämmerlichen Waschlappen, vor allem die, die besonders stark wirken wollen. All die missratenen, besserwisserischen, arroganten Arschlöcher. Sie alle sahen nicht das Schrecken, die Desillusionierung, sie wissen nichts, absolut gar nichts!

Mich werden sie nicht mehr brechen können, denn ich bin längst zerbrochen! Nur ich weiß es, denn immer, deutlich wahrnehmbar, steckt es tief, sehr tief in mir. Verwachsen, mit meinem Körper und mit meinem Geist. Meinem wohlgesonnen Wirken steht dieses grauenhafte Monster stets im Weg. Und ich, ich stehe stets in seinem Schatten. Ganz egal wo ich mich auch hin bewege, ich stehe im Schatten eines grauenhaften Monsters. Dieses Monster, wie soll ich es beschreiben, es ist wie ein ungebetener Gast mit einer schwarz umrandeten Dauerkarte. Ein nicht erwünschtes Geschöpf aus der Unterwelt. Ein diabolischer Störenfried mit entzündeter Speiseröhre und Magenschleimhautirritationen. Mitten drin, in meinem, mir heiligen Habitat. Hier bei mir, daheim, in meinem schutzwürdigen Biotop. 

Alles Schöne, all der Schmarren, nach dem sie sich sehnen, die ganze Glitzerkacke, falsche Werte und stupide Zielsetzungen! 

Heute noch, am Tag und in der Nacht, schwärmen sie genau davon! Wovon genau? Es hat sich alles, aber auch wirklich alles, als eine Illusion entpuppt. 

Ich bin fassungslos, obwohl ich es doch von Beginn an wusste. 

Im Verdrängen, wie ich selber von mir weiß, im Verdrängen, ja, da bin ich nun mal ein wahrer Meister. Ein Meister, der stets seines Gleichen sucht.

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