Donnerstag, 29. Juni 2017

Wohlfühlen und Genießen



Es ist mal wieder an der Zeit meinen Gedanken den nötigen Respekt zu zollen, meinen wirr warr umherirrenden Gendanken den nötigen Raum einzuräumen. Keine Zeit mehr zum Träumen, ich sehne mich nach Ruhe und paradoxerweise ziehe ich mir über die Lautsprecher meiner Wahl „Funkyy-Free-Jazz“ rein. Etwas unruhig, stellenweise sehr basslastig und wahrscheinlich ein wenig zu laut. Ein wahnsinns Sound, der meinen Text während des Tippens fantastisch untermalt.
 
Ich bin der, der ich bin und ich lebe! Lebe gerne mit ihnen, in Mitten der mich umkreisenden Planeten. Sie umkreisen mich und ich umkreise sie. Mitten im System, umgeben von der Macht!

Heute Abend habe ich mir vorgenommen nicht auch noch in meiner freien Zeit über meine Arbeit nachzudenken. Bisher ist es mir leider nicht gelungen. Vor Trockenheit tränen mir die Augen. Ein Gefühl, als ob ein Fremdkörper unter den Liedern festsitzt. Es juckt, brennt und ich will einfach nur noch dass es aufhört, jetzt, sofort. 
Augentropfen, empfohlen von meiner Augenärztin aus meinem Heimatdorf, verschaffen mir die nötige Linderung.
 
Ich lese in meiner Freizeit diese Bücher mit den tollen Titeln und den guten Ratschlägen, Plänen und stets passenden Aphorismen für jede nur erdenkliche Lebenssituation. Ich lese und denke mir: „Wie für mich erdacht“. So zutreffend und klar erscheinen mir die Zusammenhänge.

Und genau an dieser Stelle fangen diese Texte an mich zu langweilen. Denn mittlerweile erkenne ich die Parallelen, jeder Autor meint der ultimative Autor zu sein und alle schreiben sie doch nur über die selbe Thematik, welche sich ständig, wie in einer Endlosschleife wiederholt. 

Ich mag keine Wiederholungen. 

Ganz egal welchen Kurs ich gerade fliege, meinen individuellen „Lande-Anflug“, habe ich bereits eingeleitet. Ganz egal wie turbulent es wird, ich werde Landen.
 
Ganz selbstverständlich.
 
Jetzt, wo ich den guten Rat meiner Augenärztin befolge, scheint alles sehr viel besser zu sein. Meine Augenärztin ist die Frau mit den Bildern von Audry Hepburn an den Wänden ihrer Praxis. Ihre Praxis ist die Praxis meiner Kindheit. Es sind die selben Räumlichkeiten, es ist der selbe Geruch, eine neue Ärztin und lauter neue Augenheilkundlerinnen. 
Während der standardisierten Untersuchungen ignoriere ich routiniert die aufkeimenden Gefühle in mir. 

Ein anderes sich ständig wiederholendes Thema in meinem Leben ist meine Arbeit. 
Die Arbeit verlangt mir sehr viel ab. Morgen werde ich es etwas ruhiger angehen. Gemeinsam werden wir die Kaffeebohnen aus dem "Unverpackt-Laden", zu feinstem Kaffeemehl zermahlen. Zusammen mit meinen Leuten, werden ich den Kaffee im Melitta-Porzelanfilter brühen, um ihn dann köstlichen, wohlriechend zu Genießen. Schluck für Schluck.

„Wohlfühlen und Genießen“ 

So lautet unser Wochenthema, welches sich nun dem Ende zuneigt. Mit einem schönen Kaffeekränzchen werden wir den Tag ausklingen lassen und zum Schluss werden wir uns verabschieden und zueinander sagen:
 
"Es war mir eine Ehre, bis zum nächsten Mal!"

Montag, 26. Juni 2017

1904 M





Aufrecht sitze ich, aufrichtig bin ich zu dir. Meine Finger weich wie die Butter auf dem Frühstückstisch, frage ich dich: „Wie geht es dir?“ Ich schaue auf den Bildschirm, derweil tanzen meine Hände blind, meine Finger geben einen wunderschönen Takt vor, du antwortest mir, doch ich höre dich nicht. Meine Augen sehen, meine Gedanke kreisen, es scheint wie immer, doch alles ist so anders, deine Lippen, deine Augen, die Schönheit, das Einzigartige, du, wir, zusammen, mitten in unserem Leben, die Schönheit, das Einzigartige, unser Kind. Ein Leben, anstrengend, wie eh und je, doch ist es nicht wie früher.

1905 M




Die Fratzen aus längst vergangenen Tagen begegnen mir am Morgen, am Abend, in der Dämmerung und leider auch in der Stille. Welcher Teufel hat mich bloß geritten? Hast du Freunde wie diese, so brauchst du keine Feinde mehr. Ich, der, welcher damals wie heute umgeben von Engeln, fasziniert vom ultimativ Bösen war. Das Böse, anders als in den Filmen von Martin Scorsese, ängstigt mich manchmal des Nachts. Ich weiß, es ist leider so real. Denn ich weiß, es geschieht, bestimmt mehrere Male innerhalb vierundzwanzig Stunden, weltweit. Immer und immer wieder.

1906 M





FUCK'M ALL!

1907 M




Es ist so unglaublich eigenartig und ganz besonders abartig. Ich verstehe es nicht, wie kann man denn am helllichten Tage, vor den Augen eines Kindes, einfach so mir nichts, dir nichts über eine rote Fußgängerampel joggen. Ich brüllte ihn an und zeigte auf das Kind auf der anderen Straßenseite: „Sie sind aber kein gutes Vorbild!“ Er murmelte oder knurrte etwas unverständliches in meine Richtung, und ich fügte noch hinzu: „ […], nein, wirklich nicht!“ Wieder murmelte, knurrte er etwas unverständliches in meine Richtung und verschwand im Eingangsportal des Holiday Inn, unweit unserer Wohnstätte.

1908 M




Für mich, ganz sicher auch für uns, ist es ein Leben ohne Irritationen. In Europa, aus der Sicht des Pflegers mit einer Zusatzausbildung zum Wundexperten, ist es wie ein grandioser Wundheilprozess, wie aus dem Bilderbuch des Pflegers von heute, welcher ist der Pfleger von morgen.

Dabei weiß doch jedes Pfleger-Kind: „Ein Wundheilprozess, ohne Exsudat, wäre kaum vorstellbar.“




Kaum vorstellbar, weder für mich, noch für dich, dem Pfleger mit einer Zusatzausbildung zum Wundexperten.

1909 M




Aufrecht sitze ich, aufrichtig bin ich zu dir. Meine Finger weich wie die Butter auf dem Frühstückstisch, weiß ich heute und auch morgen, dir geht es gut, denn mir geht es gut, denn gemeinsam blicken wir und erblicken die wahre Schönheit, das Einzigartige, unser Kind.

Sonntag, 25. Juni 2017

Bayram 1



Nichts wissend, nichts ahnend. Jung, noch wirklich sehr jung.
 
Sie gehören wohl zu den ersten Erinnerungen die mich bis heute begleiten. Geprägt wurde mein zartes „Ich“ allerdings schon sehr viel früher. Sehr viel früher, noch vor den ersten Erinnerungen. Denn bereits vor den ersten Erinnerungen wurde ich sehr stark geprägt. So stark, mit einer furchterregenden Gewalt, die mich zu dem formte, hineinpresste, mich schrumpfte um mich danach zu dehnen, erst ganz klein und nie wirklich ganz groß, ich wurde geformt und ganz gewiss wurde ich wider der Natur eines noch so kleinen Menschen, verformt.

Na ja, vielleicht laufe ich heute deshalb leicht deformiert durch die Stadt meiner Wahl, oder vielleicht ist all dies nicht wirklich gewählt. Gequält, über Stunden und Tage.

Die Tage hätten so wunderschön sein können.

Bayram 2



Es war sehr heiß, es war sehr sonnig und ich sah wie die Libellen flogen. Sie flogen nur für mich über die seichte Oberfläche des Sees. Es war sehr heiß, es war sehr sonnig und ich sah wie die Schmetterlinge flogen. Sie waren strahlend gelb im Sonnenschein. Die schönsten Zitronenfalter an die ich mich noch heute erinnere, auch sie flogen nur für mich über die schönsten Blumenwiesen einer sehr feinfühligen Kindheit.

Ich erinnere mich jetzt wieder ganz deutlich und ich blicke heraus aus meiner Zelle.

Heraus aus der Dunkelheit in die leuchtend helle Natur. Ich spüre die Anwesenheit der Geister jener Tage. Sie begleiten mich noch heute. Sie beschützten mich schon damals und auch jetzt wieder. Wahrscheinlich haben sie seit meiner Geburt nie aufgehört mich zu schützen. Ihr Schutz und dieses Gefühl in mir geben mir die nötige Stärke.

Protektion für mich, daraus wächst so viel und noch so viel mehr.

Bayram 3



Die kleine Zelle in der ich manchmal, an heißen Sommertagen hocke, bricht auseinander und ich fühle endlich wieder. Ich fühle die nötige Abkühlung. Ich fühle mich und meine sehr feinfühlige, kleine Familie in allen Lebenssituation. Ich erlebe es so eindringlich. Ich nehme und ich gebe mindestens genau so viel und wenn ich kann noch sehr viel mehr. Alles nur damit ich es gewährleisten kann, nein, muss. Denn auch ich bin ein Beschützer! Instinktiv, weil ich Vater und Ehemann bin. Ich tue es für ein wenig Glück! Und für dieses Glück, für dieses Gefühl kämpfe ich jeden Tag. Wirklich an jedem Tag, auch wenn es manchmal nicht danach aussieht!
 
Heute weiß ich ganz genau, es ist meine ganz persönliche Antwort auf die eine Frage. Es ist die Frage die mich Jahrzehnte lang quälte. Die Qual, später auch autoaggressiver Natur, kam vor langer Zeit aus einer anderen Welt. Da wären wir wieder bei meinen ersten Erinnerung. Woher all dies kommt, ist mir heute fast egal.
 
Auch wenn es manchmal so gar nicht danach aussieht, noch einmal, manchmal sieht es so gar nicht danach aus, denn ich liege einfach nur da. Ich verbringe viel Zeit, fast lethargisch, sehr stark geistesabwesend in meiner irren Gedankenwelt auf dem Blümchensofa. Dort wo die Bienchen um mich hersummen. Ich bin nicht da und bin doch da, ganz klar, nicht wo anders, da, ganz nah.

Ganz nah, ganz heftig spüre und empfinde ich all die gesendeten Impulse als angenehmen seicht warmen Wind, direkt vom salzigen Meer, am Strand einer schönen Kindheit. Es fühlt sich so schön an, so schön wie der liebevolle Kuss einer Mutter.

Bayram 4



Schade!

Aber die kranke Welt in der ich aufwuchs, war von einer ganz anderen Wahrnehmung geprägt. Tief in mein Mandelhirn eingebrannt ist es mir heute möglich genau so, hier und jetzt zu Schreiben. Hätte ich eine Schreibmaschine wäre es sehr, sehr laut in diesem Raum. Heute nach den unerträglich heißen Tagen, regnet es endlich wieder. Und ich sitze hier in diesem Raum, vollgestopft mit Erinnerungen, die mich zu dem Menschen machen der ich bin. Ich sitze hier am Ende der Fastenzeit und sage zu mir selber: 


„Bayramin kutlu olsun!“

Sonntag, 11. Juni 2017

Ein Ritter aus Leidenschaft (1)




In meinen Träumen, aber nicht nur in meinen Träumen, in meinen Träumen bin ich ein Ritter aus der Zukunft. Ich hantiere mit technologiebasierten Waffen. Ich stelle das Gleichgewicht zwischen „Gut ? Böse“ wieder her.

Hinfort, hinfort mit all jenen: „Kommt her und dann geht schnell wieder!“ Die, die mich nicht sahen und mich nie sehen werden, als den Menschen der ich immer war und noch heute bin.


Ein Ritter aus Leidenschaft (2)



Die Sonne, mein Licht ist mit mir mitgezogen.
 
Der unterschied zu damals, heute werfe ich einen noch größeren Schatten. Nicht sonderlich größer, nicht wirklich erwähnenswert, denn die, die mich wirklich kennen, wissen wie groß und reich ich bereits als Kind schon war.

Wie reich ein noch sehr junger Mensch sein kann, weiß ich nicht erst seit heute! Die wahre Stärke wird schon sehr früh ausgebildet. Um ein besseres Verständnis von mir selbst zu haben, benötige ich kein neurobiologisch basiertes Studium.

Die schärfe meiner Sinne, mit dem besonderen Blick von außen nach innen und umgekehrt, stets im Wechsel. Unvorhersehbar, manchmal auch im Intervall. Ganz besondere Lebenssituation erfordern ganz besondere, manchmal drastische Handlungen.

Ein Ritter aus Leidenschaft (3)



Und so wurde aus mir ein Ritter. So wie der „Ritter aus Leidenschaft“. Denn das Leid schafft, es kreiert den Menschen, designt ihn so wie er ist. Einmalig! Aus dem Prototypenbau, ausgestattet mit unvorstellbaren Fähigkeit. Perfekt gerüstet für den alltäglichen Wahnsinn der mich umgibt. Wer dies nicht sieht, ist nicht blind, er ist nur ein wenig abgestumpft.

Ein Ritter aus Leidenschaft (4)



Im ständigen Kampf für die angeborenen Rechte eines Jeden, wundere ich mich noch immer sehr, sehr stark, wieso dieses System, dieser chronisch kranke Mann am Rande des Wahnsinns, nie genesen wird. Natürlich kenne und erkenne ich, so wie du, die Gründe. Aber so wie du, möchte ich es nicht wahr haben.

Ein Ritter aus Leidenschaft (5)



Ich bin Vater und Sohn, und bin noch so viel mehr, ich bin zu tiefst gerührt, und meine melancholische Grundhaltung macht es mir nicht einfacher. Doch sehe ich an Tagen wie diesen nicht schwarz, nicht weiß, vielleicht ein wenig grau, doch vor allem bunt!
 
Die Farbenpracht, die Wunder dieser Welt, manchmal ganz klein, kaum sichtbar, manchmal gut verborgen, so dass ich sie erst entdecken muss, die Farbenpracht, ist die Hoffnung. Ohne die Hoffnung, wäre ich verloren.

Ein Ritter aus Leidenschaft (6)



Das System, dieser chronisch kranke Mann am Rande des Wahnsinns würde mich infizieren. Ich hätte überhaupt gar keine Chance. Eine medizinisch perfekt durchgeführte Sanierung, würde mir in diesem Fall auch nicht helfen. So helfe ich mir selber, und ich helfe, denen die sich heute nicht mehr selber helfen können.
 
Ich bin ein Ritter. Ein Ritter aus Leidenschaft. Denn das Leid schafft, es kreiert den Menschen, designt ihn so wie er ist. Einmalig!

Langeweile (1)



Langeweile heißt, nichts!
 
Nichts anderes, als nun die Kreativität entfalten zulassen. Wenn ich es denn kann, es zulasse. Ich mag kein enges Terminkorsett. Festgezurrt und eingeengt. Ich mag kein durchgeplantes Leben. Nur leider, leider komme ich nicht drumherum. Es funktioniert leider gerade eben nicht ohne Planung.

Langeweile (2)



Erst neulich stieß ich unsanft darauf. Erst neulich erwachte ich wieder unsanft. Erwachte aus dem herrlich chaotischen Traum, den ich in der Endlosschleife träumen könnte. Keine Grenzen, keine Gesetze, wie ein Outlaw im Lummer-Schlummer-Land!

Langeweile (3)






Als ich dann plötzlich erwachte, wie schon so oft in meinem dahin geträumten Leben, als ich plötzlich dort stand, ich ahnungsloser Vollidiot, ganz nackt, barfuß auf dem kalten Parkettboden, auf der Bühne meines Lebens, war es bereits zu spät.

Langeweile (4)




Mein ganzer Körper, alle meine Muskeln, Sehnen und Bänder zuckten ruckartig zusammen. Ein Gedanke, ganz schlimm, wie ein Wadenkrampf, nur in meinem Kopf, verkrampfte sich, während mein Körper sich wieder entspannte und es warm, nass und irgendwie wohltuend meine Beine herunter lief.

Die Rede hier an dieser Stelle, ist die alltägliche Inkontinenz einer von stressgeplagten Gesellschaft.

Ich ging dem Gedankengang nach und folgte dem Rinnsal. „Nicht wirklich ist es der Stress...“, so dachte ich unter der dampfend heißen Dusche nach, „...nicht der Stress stresst mich!“ Mich stresst, zu wenig Erholung!

Sei willkommen in meinem Leben, dem Leben meiner Wahl.

Dienstag, 6. Juni 2017

Zeit für Dich



„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“
 
Sebastian Kneipp (1821 – 1897), deutscher Naturheilkundler und katholischer Theologe.

Frohe Pfingston, heute live aus Kingston!








Das Album meines Lebens, der Sound meines Lebens. Umgeben von Musik, bin ich stets auf der Suche nach noch mehr Musik.

Immer wieder mal geht mir ein ganz bestimmter Song durch meinen schräg auf den Schultern sitzenden Kopf. Ich weiß nicht warum? In ganz besonderen Momenten, oder aber auch in unglaublich sinnfreien Momenten meines Lebens, höre ich Songs, nur in meinem Kopf.

Aus der Erinnerung heraus, ohne einen Anhang, einfach so, und ich frage mich: „Warum, warum jetzt gerade dieser Titel?“ Gestern, und heute in Verlängerung an gestern, hörte ich rauf und runter das Album aus dem Jahr 1979. Meinem Geburtsjahr, es ist kein Geheimnis. Die Scheibe, aus einer der Schallplattenpressautomaten von Tuff Gong:
Bob Marley & The Wailers – Survival.“

Einfach nur mega, super, super, mega gut!!
Ein wundervolles Album. Zuvor hörte ich nur die Musik in meinem Kopf, später, am Nachmittag kaufte ich mir die Platte für einen guten Preis. Zufall? Der Händler ließ absolut nicht mit sich handeln. Ich habe es versucht, aber im Grunde genommen, dieses Album war mir jeden Cent wert. Es kommt direkt in den wertvollen Nachlas für meinen Sohn. Beim Kauf war er mit dabei, daheim haben wir einige der Songs gemeinsam gehört und dazu getanzt, so entschied er, diesen Schatz zu teilen. 
Wundervoll, wundervoll ist nicht nur die Musik, auch der Geist der da hinter steckt ist einfach wundervoll. Die wertschätzende Grundhaltung zu einen von vielen wundervollen Künstlern, ist meiner Meinung nach, sehr, sehr wichtig!
Mein Sohn macht mich so unglaublich stolz, wenn er das schwarz glänzende Vinyl als einen wertvollen Schatz betrachtet, und liebevoll in die bereits bestehende Sammlung einordnet. Viel mehr kann ich mir an dieser Stelle nicht wünschen.
Zudem weiß ich, die Musik verbindet die Generationen miteinander. Ich erlebe es sehr oft, beruflich aber ganz besonders stark daheim, dort wo ich mich so richtig wohl fühle.
Alle schlafen, wie immer um diese Zeit. Ich sitze in diesem akustisch wohl klingenden Raum, tippe stakkatoartig auf meiner “ultra-softtouch“ Tatstatur herum und höre weiter, den Sound unseres Lebens.

No Comment!¿