Mittwoch, 31. August 2011

In den frühen Morgenstunden.



Noch bevor er das Portal zur weltweit größten,‭ ständig wachsenden,‭ ‬einem lebenden Organismus gleichenden,‭ ‬virtuellen Bibliothek betrat,‭ ‬setzte er sich an seinen leicht verstaubten Schreibtisch. Lange schon hatte er sich nicht mehr auf den knartschenden Stuhl gesetzt, lange schon hatte er nicht mehr und auch nicht weniger grammatikalische Fehler in seine Texte einfließen lassen. 

Nach einer kurzweiligen,‭ ‬verworrenen, traumreichen Phase der Entspannung die nicht eintrat, nach einem misslungenen Versuch die Altlasten eines vergangenen Tages, wie ein Mafioso im Jogginganzung, im See zu entsorgt, saß er nun ‬in Folge,‭ ‬kurz nippend‭  ‬am aromatisch duftenden Lippenblütler,‭ ‬vor einem schneeweißen,‭ ‬unbeschriebenen Blatt Papier.‭

Papier,‭ fern ab der Papyrusstaude, vorwiegend bestehend aus pflanzlichen Fasern, chlorfrei gebleicht, industriell gefertigt, ‬scharf wie eine Klinge. Einfaches Papier, ‬welches manchmal, nach Gebrauch,‭ ‬nach krakelig,‭ ‬kritzliger Nutzung an Schärfe und Brisanz dazu gewann.‭ ‬

Papier, 30g/qm,‭ Din A4‭, ‬exakt‭ ‬3,2g, gefaltet zu Schwingen nach einer frei erfundenen Origami-Falteinleitung,‭ verhalf ihm zu schier unglaublichen Dingen.‭

Ein Vielzahl von Worten, schwarz vor weißem Hintergrund, verstrickt, gewebt, ineinander verflochten, maßgeschneidert zu einem SuperAntiHeldenanzug in Neonfarben. 

Dies war keine Augenwischerei,‭ ‬keine Magie,‭ ‬sein Urgroßvater war kein Entfesselung-‭ ‬und Zauberkünstler  und er hieß auch nicht Houdini.‭

Dies war lediglich nur ein Gefühl.‭ ‬

Es fühlte sich an wie ein herab hängender Katheter. ‬Ein Schlauch, der ihn daran hinderte‭ ‬seine gefüllte Blase plitsche,‭ ‬platsche,‭ ‬plätschernd zu entleeren.‭

Es fühlte sich an wie ein quietschender Rollator.‭ Eine Gehilfe die den Alltag,‭ ‬den Gang zum Zigaretten kaufen,‭ ‬zum kalt gekühlten Bierchen am Büdchen um die Ecke erleichterte.‭

‬Er fühlte sich wie ein leicht torkelnder Trinker, wie ein stark qualmender Rauchender.‭ ‬Er fühlte sich behangen wie ein Weihnachtsbaum mit klimper,‭ ‬klimperdieklimper schweren Goldketten um den Hals.‭ ‬Der bling,‭ ‬bling,‭ bling ‬durch das Viertel cruiste. Und über seine überdimensional großen Micky-Maus-Kopfhörer ertönte  untermalt mit einem Mega-Bass:

Wir sind die coolsten wenn wir cruisen wenn wir durch die City düsen‭
‬wir sind die coolsten wenn die süßen Ladies uns mit küsschen grüssen‭
‬wir sind die coolsten wenn wir cruisen wenn wir durch die City düsen‭
‬wir sind die coolsten nie am loosen weil wir rulen wenn wir cruisen‭ [‬...‭]

© Massive Töne‭ ‬– Cruisen


Beschwingt waren seine Gedanken, ‬beflügelt seine Worte.

Schwarze Tinte floss auf weißen Hintergrund, floss aus seiner Feder,‭ ergoss sich ‬auf das Papier.‭ Und augenblicklich verflüchtigten sich seine Gedanken.‬
Aneinandergereihten,‭ teils ‬sinnfreien Sätze, setzten sich in Bewegung, setzten sich ab von der spiegelglatten Oberfläche. Und nicht einmal sehr stark wirkende Adhäsionskräfte hätten auch nur ein kleines Wörtchen zurückzuhalten können.

Nach einer lang anhaltenden, klaren Phase der Anspannung, hatte er nun, mit einem lauten Plumpsen im dunklen, tiefen See, beschwert mit einem schweren Stein, erfolgreich die Altlasten eines vergangenen Tages entsorgt. Da stand er nun zufrieden drein blickend, im Boss-Anzug, am Seeufer und zündete sich ganz entspannt eine imaginäre Zigarette an.

Freitag, 19. August 2011

Am Ende eines Sommers




Die Tage wurden immer kälter und dunkler, einsam ging er in den Garten und stand kurz vor dem Ende eines Sommers.

Mit seinem noch dampfend heißen Kaffee, schwarz, in der Thermo-Tasse, in den frühen Abendstunden, einsam unter dem Riesen, dem größten Baum auf der Wiese. Ein kalter Wind wehte durch seine Krone, er sah aus, als würde er frieren.

Eine geringe Menge seiner Früchte wurde abgeerntet. Eine noch geringere Menge hing faulend, vom Wurm und Vogel angefressen an starren, dünnen Ästen.

Verdorbene Früchte waren verlorene Früchte, zahlreich lagen sie unter dem frierenden Baum. Nach einem Sommer des Lebens,  zwischen vergilbtem Laub, in Mitten von faulenden Äpfeln, stand er reglos da und blickte durch das Geäst gen grauen Himmel.

Retrospektive.

Er hatte sich einen rot gereiften Apfel ausgeguckt- er stellet sich auf die Fußspitzen, reckte sich soweit er nur konnte, pflückte ihn und biss kraftvoll hinein. Der Apfel war saftig und schmeckte süß, so süß wie das schöne Leben.

Partiell, ganz langsam, jedoch deutlich spürbar floss die Wärme eines längst vergangenen Sommertages durch seine Venen und die kleineren Venolen (Gefäße, die Blut aus den Organen und Geweben zum Herzen transportieren).

Plötzlich spürte er einen Stich in seiner Brust, ein Stich ging mitten hinein in sein pulsierendes Herz. Schmerz, furchtbarer Schmerz ging einher mit den Stresshormonen die in Unmengen ausgeschüttet wurden.

Es war ein schier unerträglicher Herzschmerz, denn er wusste dies war nur eine Erinnerung am Ende eines Sommers. Er wusste, einen nächsten Sommer, so wie diesen Sommer- einen Apfel, der so süß schmeckte, wird es nie mehr geben.

Donnerstag, 18. August 2011

Die Kanaken - WILLKOMMEN („Integrations-Lied“)




Die Kanaken

ist das einzige deutschsprachige Musikalbum des türkischen Rockmusikers und Sängers Cem Karaca, das 1984 in Deutschland erschien und gleichzeitig der Name der Musiker- und Freundesgruppe um Karaca, mit der das Album aufgenommen wurde. „Die Kanaken“ war die erste populäre türkische Musikgruppe überhaupt, die ein Album bei einer regulären deutschen Plattenfirma (Pläne, Dortmund) auf den Markt brachte.


Willkommen

Der Titel Willkommen in Kombination mit dem Liedtext setzt sich in ironischer Form mit der Erwartungshaltung Deutscher an türkische Einwanderer in den frühen 80er Jahren auseinander. Von Strophe zu Strophe wird der „Türke“ angeblich mehr integriert, tatsächlich wird aber nur Zurückhaltung, Zurücktreten, ein möglichstes Nichtauffallen sowohl in Kleidung und Sitten, als auch im Beruf von ihm erwartet. Die türkische Übersetzung nennt den Song „Integrations-Lied“.

Quelle:  wikipedia

Dienstag, 16. August 2011

Book Of The Week



Woody Allen: "Pure Anarchie"

Kurzgeschichten

Woody Allen at his best: In wechselnden Verkleidungen stromert er in seinen Geschichten hibbelig und kalauernd durch die Welt, liegt immer wieder mit sich selbst und den lieben Mitmenschen im Clinch, ein Misanthrop und (Möchtegern-) Frauenheld, ein nervöser Charakter, den alles zum Kommentar reizt: die Aktivitäten im Sportstudio, ein Alma-Mahler-Musical oder ein Gebetsportal bei ebay. Das Motto: "An schlechten Tagen kann man endlos schauen."

Ein Buch, das in jede Jackentasche passt: Am besten zu lesen in ICEs, in denen die Klimaanlage ausgefallen ist, in überfüllten Autobahnraststätten, auf Flughäfen mit streikenden Fluglotsen.

Quelle: Claus-Ulrich Bielefeld, kulturradio - www.kulturradio.de


Wünsche



Sei gelassen inmitten von Lärm und Hast
Und denke an den Frieden, der in der Stille liegt.

Versuch, die Menschen zu verstehen.

Sag‘ deine Wahrheiten ruhig und klar und höre den Anderen an,
auch wenn er unwissend ist oder eine andere Meinung hat.
Meide jedoch die Lauten und Streitsüchtigen, sie verwirren den Geist.

Vergleiche dich nicht mit anderen, allzu leicht kannst du dabei hochmutig oder verbittert werden, denn es wird immer größere und kleinere Menschen neben dir geben.

Genieße was du erreicht hast und erfreue dich an deinen Plänen. Bleibe voll Interesse an deinem Beruf, was er auch immer sein mag, er ist ein wirklicher Besitz im Wandel der Zeiten.                                                                                  
Nimm deine Geschäfte mit Umsicht wahr, denn die Welt ist voller Arglist. Aber lass deine Augen nicht blind werden für das, was an Tugenden vorhanden ist. Viele streben nach hohen Idealen, und überall im Leben gibt es Heldenmut.
Sei dir selbst treu. Täusche vor allem keine falsche Zuneigung vor. Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, denn sie ist angesichts aller Härten und Enttäuschungen so beständig wie Gras.

Höre freundlich auf die Ratschläge der Jahre und gib die Dinge deiner Jugend mit Gelassenheit auf. Stärke die Kräfte deines Geistes, um bei plötzlichem Unglück gewappnet zu sein.

Quäle dich nicht mit Trugbildern.
Manche Furcht hat ihren Ursprung in Müdigkeit und Einsamkeit.

Bei aller angemessenen Disziplin – sei freundlich mit dir selbst.
Du hast ein Recht darauf hier zu sein.

Auch wenn du es oft nicht verstehst, die Welt entfaltet sich gewiss nach Gottes Plan. Leb‘ deshalb im Frieden mit Gott, wen immer du dafür hältst und welchen Namen du ihm gegeben hast.

Leb‘ in Frieden mit deiner Seele, was immer dein Tun und Streben im lärmigen Durcheinander des Lebens sei und strebe danach, glücklich zu sein.

Trotz aller Arbeit, mancher Enttäuschungen und mancher zerbrochenen Träume:

Diese Welt ist doch schön!

(Frei nach dem engl. Originaltext. Gefunden in der ST.-Pauls-Church von Baltimore: Quelle unbekannt)                                                                                                                        

Sonntag, 14. August 2011

Naturkonserve

video

Kleiner Reisebericht in mehreren Teilen (1)


Die Reise ist nun zu Ende. 

Dies ist der letzte Teil des "kleinen Reiseberichts in mehreren Teilen". Mein persönliches Resümee fällt eher nüchtern aus. Naturlandschaftlich fand ich es wirklich sehr, sehr schön am Dümmer, doch leider hat das Wetter ein wenig meine Laune getrübt. Dieser (herbstliche) Sommer war ein wenig zu kalt für meine Verhältnisse. Und viel zu kurz waren die sonnendurchfluteten, warmen Tage, an die ich mich kaum noch erinnern kann. 

Ständig määckern bringt jedoch auch nichts. Die Hauptsache ist doch: "Abschalten, entspannen, ein wenig die Seele baumeln lassen." Wetterunabhängig ist mir dies wahrlich gut gelungen.



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Samstag, 13. August 2011

50. Jahrestag des Mauerbaus

© ingelotte  / pixelio.de
© Dietmar Lehmann  / pixelio.de
Chris Gueffroy (* 21. Juni 1968 in Pasewalk; † 5/6 Februar 1989 in Berlin) war das vorletzte Todesopfer an der Berliner Mauer und das letzte Opfer, das durch den Einsatz von Schusswaffen ums Leben kam.

Freitag, 12. August 2011

Donnerstag, 11. August 2011

Kleiner Reisebericht in mehreren Teilen (2)



Zoo Osnabrück.

Es war ein komisches Gefühl, denn es war nicht wirklich schön all die Exoten aus all den fernen Ländern, gefangen hinter Elektrodrähten und fingerdicken Gitterstäben zu sehen.

Aus der Sicht eines auf der Bank, am Wegesrand sitzenden Menschen.

Über kilometerlange, geschlängelte Pfade und wacklige Hängebrücken wurden brüllende, laut schimpfende Eltern, dicht an dicht , zusammen mit ihren kreischenden Kindern und ihren kleffenden Hunden, vorbei an Käfige und Gehege geführt.

Am Elefantengehege.

Mir wurde ein wenig schwer ums Herz, als ich darüber nachdachte wie sich wohl ein Elefantenbulle in Gefangenschaft fühlen mag.
Ich spürte einen immer dicker werdenden Kloß im Hals, denn ich wusste, dass ein Elefant in der Herde bei einer Geschwindigkeit zwischen 10 und 40 km/h durchschnittlich eine Strecke von 12 Kilometern zurücklegen kann.

Der Elefantenbulle im Gehege, der ganz deutlich unter einer stereotypen Bewegungsstörung litt, wirkte ein wenig lethargisch auf mich. Der graue Riese fühlte sich höchst wahrscheinlich wie ein Gefangener in einer U-Haft-Zelle.

Einerseits bekam ich für 15€ wirklich beeindruckend schöne Tiere zu sehen, andererseits dachte ich weiter: „Hätte es eine Tierdokumentation auf DVD nicht auch getan?!“ Es gibt so tolle Filme die einfach jeder kennt. Filme wie z.B. "Die lustige Welt der Tiere" oder "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek.   

Einen ausgewachsenen Elefanten, einen brüllenden Löwen oder einen gähnenden Braunbär werde ich in der freien Wildnis höchst wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen, weil ich so selten bis nie in deren natürlichen Lebensraum eindringe.

Ganz ehrlich, ich will es auch nicht, ganz ehrlich, in den urbaneren Gegenden, im Stadtdschungel fühle ich mich immer noch am aller, aller wohlsten.

Die Stellungnahme.

Ich mag keinen Zirkus und ebenso wenig mag ich einen Zoobesuch!

Tiere gehören in die freie Natur. Anstatt in den Zoo zu gehen, schaue ich mir beim nächsten Mal den Film "Serengeti darf nicht sterben" (aus dem Jahre 1959) an, wo auf die drohende Zerstörung afrikanischer Lebensräume aufmerksam gemacht wird.  

Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen zeige ich nun folgende Bilder aus dem „Zoo Osnabrück“ den es schon seit 75 Jahren gibt (1936 – 2011).    


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Dienstag, 9. August 2011

Kleiner Reisebericht in mehreren Teilen (3)



Zu Beginn, als er das Textbearbeitungsprogramm mit einem Doppelclick startete, stellte er sich die Frage: „Muss man fern ab der urbanen Gegenden, am See, im Moorland, im Feuchtgebiet, im Urlaub bloggen. Muss das denn wirklich sein?!“

Nein, es musste gewiss nicht sein. Er musste nicht vor dem Laptop hocken, er hätte ebenso gut einen Spielfilm in HD-Qualität anschauen, ein nordisches Bier trinken und gesalzene Erdnüsse essen können.

Doch er hockte viel lieber vor dem Laptop A: weil es ihm Freude bereitet, B: weil es vor der Haustür wie aus Kübeln goss und C: weil ihm so furchtbar langweilig war, trotz des spannenden Buches ("Das verlorene Symbol" von Dan Brown) welches er im leichten Handgepäck mit in den Urlaub genommen hatte.

Sein bevorzugtes Buch hieß "Wolkenbruch am See", es hatte das Zeug für einen Bestseller.

Dank einer ultralangsamen „Wirlesslan-Verbindung“ im wunderschön gelegenen “Hüde“, direkt am Dümmersee, surfte er bis sich das Loch in den Wolken wieder geschlossen hatte.

Schön gelegen, ein Ferienhof für klein und groß, ein uralter Bauernhof aus Ur-, Ur-, Ur-, Urgroßvaters-Zeiten um 1680 rum, mit allem was man sich nur vorstellen kann.

Felder soweit das Auge reicht. Obstbäume überall wo man nur hinschaut. Pferde, Kühe, Ochsen, blökende Schafe und meckernde Ziegen.

Umgeben von einem schutzwürdigen Naturschutzgebiet, umgeben von mindestens 250 verschiedenen Vogelarten, umgeben von Rebdächern und Backsteinhäusern in Mitten einer Oase der Ruhe, den Blick in den Garten gerichtet. Ein Garten von vielen Gärten, wie er sie noch nie zuvor gesehen hatte.

Hier ein kleiner Einblick in einen Urlaub am See:



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Revolte im Anzug

Vor Entzückung kreischende Fans, besorgte Eltern und Pädagogen – der Auftritt der Beatles im Sommer 1966 in Essen ist mehr als ein Popkonzert. Die neue Musik symbolisiert den Aufbruch einer ganzen Generation, die es im konservativ geprägten Klima Nachkriegsdeutschlands nicht mehr aushält. Der Film zeichnet den Weg von sich siezenden Studenten im Anzug zu einer politischen Bewegung nach, die Wasserwerfern und Waffeneinsatz trotzt und sich zunehmend von ihren bisherigen Autoritäten entfremdet.

Quelle: www.planet-schule.de

Donnerstag, 4. August 2011

Unterwasserwelt

© lucky-pixel / pixelio.de

Er fühlte sich so als hätte er den ganzen Tag lang unterwasser verbracht. Den ganzen Tag lang tauchen.
An der Küste. Anfangs, wie ein Tigerhai auf der Jagd. Später, wie ein Schwarmfisch auf der Flucht.
In der Tiefsee ließ er  sich manchmal mit der Strömung treiben, doch meistens schwamm er dagegen an.
Nachts tauchte er auf, wandelte im hellen Schein des vollen Mondes, lag einsam am Strand und verarbeite gesammelte Eindrücke eines langen, langen Tages.

Ice Cube, Snoop Dogg & Lil Jon - Go To Church



PUSH THE BUTTON

[Snoop Dogg]
Nigga you need to stop snitchin!
All that yip-yappin and jaw-jackin
Nigga if you scared, go to church
You knew the job was dangerous when you took it

Whattup it's the big boss Dogg
Snoop D-O-double-G, Eastside L.B.C.
And I'm bobbin to the beat of my O.G. homeboy Ice Cube
And I'm C-walkin on the motherfuckin concrete

[Intro: Ice Cube]
Yo if you're fucked up, put your cups up
Ice Cube and Snoop Dogg, nigga West side
See he's a gangster, I'm a hustler
Yo it's either thank ya, or it's fuck ya

[Ice Cube + (Lil Jon)]
I'm down with Lil Jon ain't got to pretend (YEAH!)
"Crunk Juice" nigga run the club that you in (HEY!)
You scary motherfuckers don't wanna bring the ruckus (NAH!)
You just spend all your time in the club tryin to duck us (WHAT?)
And if you walk by nigga, I'ma knock fire nigga
from yo' ass, you can come try nigga (HEY!)
In the hood, all the way down South (YEAH!)
I ain't Mike Jones, keep my name out'cha mouth bitch (Mike Jones)
We can get it crackin if it get to clickin clackin
Look at Mr. Jackson, nigga with no reaction
If you scared, go to church, we gon' hit you where it hurts
That don't work, we'll put you in the dirt
Cause a whole lot of rappers make a whole lot of noise (hey)
Lyrics full of steroids, niggaz paranoid (hey)
And when you get that blowup, it make you throw up
When you realize your favorite rapper ain't got no nuts

[Chorus 2X: Ice Cube + (Lil Jon)]
If you a scared motherfucker go to church (GO TO CHURCH)
If you a gutter motherfucker do your dirt (A DO YOUR DIRT)
If you a down motherfucker put in work (A PUT IN WORK)
IF you a crazy motherfucker go berzerk (A GO BERZERK!)

[Snoop Dogg]
Click clackin, pistol-packin, Crip raggin folio
Who the only nigga in the club with the toolio
You ain't know? Yeah you did; there it was, there it is
"Is that Coolio?" Naw bitch, let me in
Jibba-jabba snatcher get at ya, spit at actors & rappers
Hang out with kidnappers and jackers
Make money off crackers; can you imagine how I keep shit crackin?
It's the big boss Dogg I'm back in action and smashin
I flash with the bling I sur-pass the supreme
You don't really wanna have a clash with my team
I mix hash with the green I'm the, last of the kings
If I got a bitch with me she got ass in them jeans
Rollin through yo' neighborhood, my Cadillac so clean
Servin all you suckers cause you all dopefiends
Just like that dopeman, nigga what's up?
You run up with that bullshit I'll fuck yo' ass up

[Chorus]

[Lil Jon: repeat 2X]
You scared, you scared
You scared motherfucker you scared
You scared (you scared) you scared (you scared)
You scared motherfucker you scared (you scared)

[Chorus]

[Ice Cube + (Lil Jon)]
It goes one for the money (HEY) two for the show (YEAH)
Three for the pussy, fo' for the glow (HEY)
Five for the rookies, six for the pros (NAH)
Seven for the numbers of them fuckin zeroes (WHAT?)
Eight for haters, nine for the cause
Ten for my niggaz, behind big bars (HEY)
Fuck these devils, and they laws (YEAH!)
Never question the size of Ice Cube's balls



Ice Cube lyrics