Mittwoch, 30. Dezember 2009

"Yeni yılın kutlu olsun!" - "HAPPY NEW YEAR!"



„An meine Familie, die os"manischen" Dürüm-Dreher, an alle Homegrills um die Ecke, an meine Brüder und Schwestern, egal ob homo oder hetero, an alle "Violetten",  an alle meine Leser, an alle Blog-Fellas die mich regelmäßig besuchen, die meine Texte kommentieren, die zusammen mit "K'nack der Krähe" über das Krähennest fliegen, an alle Fathi Akın Fans, an alle Tippelbrüder und Schwestern, denen ich oftmals beim Einkaufen vor dem hiesigen Supermarkt begegne, an alle Kanacken die bis heute noch rauchend auf ihren gepackten Koffern sitzen, an alle verirrten Menschen auf der kalten Platte, an alle Trauernden, Beleidigten und Erniedrigten, an alle Kranken, an alle Dostojewskij- und Bukowskileser, an alle Nichtleser, an alle Bosse die verkokst von der Toilette kommen, an alle pillenfressenden Sekräterinnen, an alle John Travoltas für Arme, an alle Konsum-Junks, an alle Menschen die genau so wie ich Essen mit Migrationshintergrund lieben (Köfteburger, Dürum und Co-Gänger), an alle Randgruppen, mit und ohne deutschem Vordergrund,  an alle Vinyl-Sammler und Musikkenner, an alle freundlich gesinnten Menschen die ich hier noch nicht aufgezählt habe, an Euch richte ich meine besten Wünsche. Kommt gesund ins neue Jahr. Gebt auf Euch, Eure Familien und Freunde acht. Euch allen ein frohes, neues Jahr 2010!!"

LG,

Ihsan alias K*nack, die Krähe : D

Pavel Turkovski




Teil Drei

Letztes Kapitel

(4)

Schnell wurde mir klar, dass aus der Nähe betrachtet keine der beiden Frauen mit Miss Dezember Ähnlichkeit hatten. Von der Bar aus, aus der Entfernung, wirkten sie viel attraktiver. Mir wurde auch klar, dass die beiden Snakebite schluckenden Schumi-Gören von der Polposition aus gestartet waren. Ich lag weit ab und hatte große Schwierigkeiten sie einzuholen. Unauffällig, ein wenig frustriert, ließ ich meinen Blick umherschweifen. Die Leute um mich herum tranken und sangen feucht fröhlich (zum Teil laut grölend). Spider, der beste Live-Musiker meiner exgeliebten Heimatstadt, heizte den Laden so richtig ein.

„Kommst du öfter hier her?“, schrie mir Juanita frontal ins Gesicht. Ich antwortete ihr wie folgt: „Ja, aber am liebsten nur dann wenn Spider spielt." Und dachte mir: [...] wenn ich nicht an Miss Dezember aus dem Hochglanzmagazin denke, wenn ich nicht nackt onanierend durch mein schutzwürdiges Biotop laufe, wenn ich nicht gerade auf meinem grünen Schlafsofa sitze, ein leckeres Käsesandwich esse und in mein Sitzkissen pupse!“ Sie grinste und schaute zu Spider.
Bevor ich mich wieder abwenden konnte, ergriff Juanitas Beifahrerin meinen Blick und machte dabei eine laszive Geste. Ich wurde nervös und nahm einen großen Schluck von meinem Guinness, riss mich von ihr los und schaute weiter unauffällig durch den Raum. Doch sie lies nicht locker. Juanitas Mitkommilitonin, dieses aufdringliche Biest mit dem Schlafzimmerblick, schrie mir brutal ins Gesicht: „Hast du Lust auf eine sexuelle Ausschweifung mit mir und Juanita?!“ Mein Bauch krampfte sich zusammen, ich schluckte und dachte mir: „Verdammt was soll ich jetzt nur machen? Wie soll ich reagieren?“ Ich dachte noch einige Sekunden lang nach und schrie zurück:

„Ich leide an einer schweren Prostatastörung. Die Drüse, die durch sexuelle Ausschweifungen am stärksten benachteiligt wird, ist die Prostata. Praktisch alle Funktionsstörungen der Prostata resultieren aus einem Übermaß an sexuellen Aktivitäten. Viele Leute glauben, dass Prostatastörungen nur ältere Männer betreffen. Aber viele Männer in den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren haben Prostataprobleme.“

Ich gab mir größte Mühe die beiden Rennfahrerinnen ernsthaft anzuschauen und beendete den Abend mit folgender Aussage:

„Sex kann gefährlich sein!“

Pavel Turkovski



Teil Drei

Letztes Kapitel

(5)

Noch am selben Abend rief ich den "Ticket-Paten" an.‭ ‬Ich hatte ihm die Dringlichkeit meines Anliegens geschildert und ihn um einen Gefallen gebeten.‭ ‬
Am darauf folgenden Morgen holte mich der‭ ‬Consigliere des Paten ab.‭ "‬Alles-Tutti-Turan" und ich fuhren in einem klapprigen Ford Transit zum Flughafen.‭ ‬An der Flughafen-Coffee-Bar tranken wir noch einen Espresso und rauchten filterlose Camels im Aquarium.‭ ‬Kurz vor dem Check-In drückten wir unsere stoppeligen Wangen aneinander,‭ ‬machten dabei authentisch klingende Küssgeräusche und sagten gleichzeitig:‭ „‬Peace Digga‭!“

Zum Glück ging alles sehr schnell.‭ ‬Nach einem Traumabflug lehnte ich mich ausatmend zurück‭ ‬und sah die strahlende Sonne über den Wolken aufgehen.‭ ‬Ich hielt den Brief von Pitakos in den Händen und‭ ‬las langsam,‭ ‬Zeile für Zeile,‭ ‬einmal,‭ ‬zweimal,‭ ‬beim dritten Mal wurde ich von der liebreizenden Stimme der Stewardess unterbroche.
Ich blickte zu ihr auf und sah, ‬sie, Miss Dezember‭. Miss Dezember? Wirklich Miss Dezember? Tatsächlich, sie war es leibhaftig. Die Frau meiner Träume hatte sich über mich gebäugt und goss mir ein Glas frischen Apfeltee ein.
 
 
ENDE

Dienstag, 29. Dezember 2009

Tyler Durden






 

„Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.“ - Tyler Durden

Das Gefühl von Freiheit



Er hielt für einen Moment inne. Er reflektierte den vergangenen Tag, die Woche, den Monat und das Jahr. Er, ein knallharter Metaller mit weichem Herz hatte ein verdammt anstrengendes Jahr hinter sich. Die kräftezehrenden Probleme kamen im Gleichschritt mit der Weltwirtschaftskrise.
Unsanft stieß man ihn zur Seite. Er fiel zu Boden, schlug sich die Knie auf und verlor seine Stempelkarte. Rücksichtslos, mit starrem Blick, emotional abgestumpft, programmiert wie Roboter zogen sie weiter und ließen ihn zurück.

Eine schwere Zeit brach herein. Er fühlte sich verlassen und verloren. Die Menschen die er liebgewonnen hatte, mit denen er jahrelang im Einklang zusammen gearbeitete hatte, fehlten ihm nun plötzlich. Er hatte auf einmal, zum ersten Mal gar nichts mehr was ihm Freuden bereitete. Alles woran er geglaubt hatte schien für immer verloren zu sein.
Er blieb zurück und veränderte sich. Er distanzierte sich. Er driftete weit, weit ab. Und auf einmal, zum ersten Mal nach langer, langer Zeit, fühlte er sich frei!

Eine Last viel von seinen Schultern. Er fühlte sich federleicht. Er suchte sich eine sinnvolle Beschäftigung.
Immer dann wenn seine alten Kollegen zur Arbeit gingen, ging er frühmorgens in seinen Bastelkeller und baute sich Flügel aus Karbon. Mit seinen  Flügeln segelte er eines schönen Herbsttages über die abgasverseuchte Industrielandschaft hinweg.

Er war nun endlich frei, so frei wie eine Möwe. So frei und unbefangen wie nie zuvor. Hoch oben in luftiger Höhe blickte er weit, weit über das Land. Hoch oben in den Kronen der aller höchsten Bäume schöpfte er neue Kraft. Er steckte sich neue Ziele und machte sich gestärkt, mit angeschwollener Brust auf den Weg in eine hoffnungsvollere Zukunft. Erhobenen Hauptes hielt er seinen Kurs bei und steuerte gesund, glücklich und zufrieden dem Jahresende entgegen.

Montag, 28. Dezember 2009

Kurz nach Weihnachten


Er betrat das Modekaufhaus und erkannte vom weiten schon wie bezaubernd schön sie war.
Sie war wie eine Sirene auf der Insel der Taubstummen. Sie war eine Gazelle im Raubtierkäfig. In einem Käfig hinter verrosteten Gitterstäben. Ein Käfig voller blinder Raubkatzen.
Hungrig knurrende Kunden liefen wie wild um sie herum und sahen ein zierliches Mädchen mit einem riesen großen Rollkragen und einer riesen großen Lesebrille auf einer klitze kleinen Nase. Ein Mädchen, das in diesem Jahr mitverantwortlich für die Inventur war.
Die zauberhafte Sirene stand mitten in einem Pulk drängelnder Konsum-Junkies. Größtenteils unzufriedene Kunden die nach dem verwunderlich guten Weihnachtsgeschäft ihre Gutscheine einlösen oder ihre zu engen Klamotten umtauschen wollten. Sie, völlig gestresst zwischen vollgestopften Regalen, zwischen pestizid durchtränkten Klamotten, stand (nicht zum ersten Mal an jenem Tag) einem gut aussehenden jungen Mann gegenüber, der sie wie ein Auto anstarrte. Sie dachte sich: „Nicht schon wieder einer von diesen nach Zimt und Kardamohn stinkenden Kunden, die die Boxershorts lieber gegen einen Tanga-Slip umtauschen würden.“ Er, verzaubert von ihrer Schönheit, verharrte sprachlos und dachte sich:  Sie wurde gewiss noch nicht entdeckt. Sie wurde bestimmt noch nicht begutachtet. Noch kein Gutachten von einem koksbesudelten Diamantenjäger. Nein, gewiss nicht. Keiner von ihnen, weder die perversen Modemachern, noch die neidisch blickenden, an anorexie erkrankten Lauf-Steak-Mädchen, hatten sie bislang gesehen.“ Er stand vor ihr, versunken in ihren Augen. Geistesabwesend zuckte er nervös, leicht zittrig seine goldglitzernde Visitenkarte aus der Hosentasche, als plötzlich eine genervte Mutter mit ihrer noch genervteren Teene-Tochter ins noch nicht begonnene Gespräch hinein platzte:
„Haben sie dieses Teil auch in Größe 46?“
Sie drehte sich zu der mit Lebkuchen und Schokolade beschmierten Mutter um und bediente wie immer stets freundlich die Kundschaft.

Als sie sich wieder zurückdrehte war er verschwunden. Dort wo er gestanden hatte lag eine goldene Visitenkarte auf dem Boden. Sie hob die Karte auf und las:



Modelscout und Produzent
Danny Dark
Mobil: o123/ 456 78 90



Samstag, 26. Dezember 2009

Der Tag nach Heiligabend




Die Straßen seiner exgeliebten Heimatstadt waren leer. Es war unheimlich still an der Haltestelle auf der Platte. Dicke Tropfen fielen zu Boden. Tränen zerplatzten an der Stelle wo damals ihr Leben pulsierte. Dort wo sie zusammen standen als heisse Sambarythmen durch ihre Blutbahnen flossen, stand er und weinte.

Tight Pussy war gegangen. Jizzler war ihm an Heiligabend gefolgt.

Ihm war kalt. Er zog sich seine Wollmütze über die Ohren, stapfte durch den verschneiten Wald und suchte nach alten Pfaden. Er hielt Ausschau nach dem Ahorn indem sie ihre Initialen eingeritzt hatten. Sie, die Kinder aus dem Arbeiterviertel hatten damals oft im Wald gespielt. Ein kleiner Italiener in einer grünen Wildlederjacke. Ein pummeliges Spanierkind hinter dicken Horngläsern. Ein stotternder Türk mit einem MacGyver-Taschenmesser. Drei Kinder aus Gastarbeiterfamilien fanden damals im dichten Wald den Stoff aus dem ihre einfarbigen Träume bestanden.

Er stand vor einem umzäunten Sägewerk und ging um einen hohen Zaun herum. Traurig blickte er auf das Sägewerk dem der alte Ahornbaum gewichen war.

Mit einer „Monolux Ewiglichtölkerze“ betrat er den Friedhof. Er verneigte sich und sprach ein Trauergebet als das Licht der Kerze schlanke, Samba tanzende Schatten auf den weißen Grabstein warf.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Dem Himmel sei Dank!


Ihsan schaut eine Wiederholung von Dr.House, hört dabei das Lied "Hotel California" von den Eagles und Ihsan sagt: "DEM HIMMEL SEI DANK!" Ihsan alias "K'nack die Krähe" bedankt sich explizit bei seiner Ehefrau, seiner Muddi und seinen Lesern. Habt Dank!

Bald ist Weihnachten, ich der kemalistische Türk freue mich immer schon weit im vorhinein tierisch auf das Weihnachtsfest. Ich hoffe ihr könnt Euch trotz schweren Alltags, trotz Eurer chronischen Sorgen mit mir mitfreuen. Versucht es einfach...


Peace.

Freitag, 11. Dezember 2009

Accident




Seine Wirbelsäule wurde gestützt durch eine Halskrause.‭ ‬Er hatte Kopfschmerzen und ihm war übel.‭ ‬Die Ärztin im Krankenhaus hatte ihm‭ ‬1A Schmerztabletten mitgegeben.‭ ‬Tabletten mit sehr starken Nebenwirkungen.

Er lag wohlig warm eingepackt unter seiner Bettdecke und war bereit für die schmerzlindernde Substanz.‭ ‬Ein Wirkstoff der Heilung versprach.‭ ‬Seine Frau lag neben ihm im Bett und las den Beipackzettel,‭ ‬als er die weiße Tablette mit einem großen Schluck stillem Wasser herunter spülte.‭ ‬Er hatte sich verschluckt, hustete heftig, und schnappte nach Luft.
‭Es dauerte einige Minuten bis er sich endlich wieder beruhigt hatte.‭ ‬Sein Herzschlag hatte sich verlangsamt.‭ ‬Er atmete tief ein und langsam aus.‭ ‬Regungslos lag er da und blickte zu seiner Frau,‭ ‬die kopfschüttelnd den Beipackzettel in die Verpackung steckte.‭
‬Er erinnerte sich an seine Schulzeit,‭ ‬an die Theater AG,‭ ‬an den Lehrer mit der Zottelmähne der zu der Gruppe auf der Bühne sagte:‭ „‬Fühlt euch wie auf Magic-Mashrooms.‭ ‬Seit locker,‭ ‬seit frei‭!“ Er sah die Gruppe von damals,‭ ‬er sah sich hüpfen wie Neil Armstrong auf dem Mond.‭ ‬Er sah Tobi den Emo-Rocker Grimassen schneiden,‭ ‬er fühlte sich wunderlich,‭ ‬er fühlte sich wie auf Magic-Mushrooms.‭ ‬Er kicherte leise vor sich hin,‭ ‬seine Muskeln entspannten sich,‭ ‬seine Augenlieder fielen ihm zu.‭ ‬Er träumte bereits,‭ ‬als seine Frau ihn liebevoll und zärtlich durch sein wuschiges Haar streichelte.

Er träumte wie der Wind ihm durchs Haar wehte.‭ ‬Er träumte von steilen Klippen die große Wellen brachen.‭ ‬Er träumte von einem Tag am‭ ‬Meer.‭

Dienstag, 8. Dezember 2009

Abstieg


„Das Spiel ist aus!“, sagte die Stimme aus den Lautsprechern. 3 : 1 hatten sie gegen MSV Duisburg auf heimischen Rasen verloren. Abgelattet, voll daneben. Jubelschreie und Trommelschläge aus der Nordtribüne. Nach heißen Würstchen, Bier in Mengen und langen Bahnen Toilettenpapier am Spielfeldrand, leerte sich das Stadion schlagartig. Zehntausendachtundvierzig Fans stürmten heraus. „Was ist nur mit der Mannschaft los?“, fragte er sich im überfüllten Sonderbus auf dem Weg zum Hauptbahnhof.

Es regnete. Er zog sich seine verfilzte Wollmütze ins Gesicht als sein mobiles Taschentelefon vibrierte. Er ging nicht dran. Er war noch nicht soweit um nun wieder telefonieren zu können. Die Niederlage und somit der Abstieg seiner Mannschaft hatte ihn sehr stark gefrustet. Zwei Blocks weiter ertönte das Signal das immer ertönte wenn er eine SMS bekam. Er ignorierte es. Er ging in den hiesigen Supermarkt. Ein Geruch stieg ihm in die Nase. Es war der Geruch von weihnachtlicher Vorfreude, gemischt mit dem Geruch von Scheuermitteln, Weichspülern und Vollwaschmitteln.
Mit frischem Hackfleisch und Spagettis verließ er den Laden. Draußen vor dem Eingang, sah er Menschen vorbeiziehen, im Eilgang. Vorbei an ihm, an dem Obdachlosen, an dem abgemagerten Hund der auf dem kalten Boden saß. Er stand dem alten Clochard gegenüber. Der hungrig drein blickende Landstreicher deutete auf den verglasten, von innen beleuchtete Schauwerbekasten Der heimatlose Geselle tippte mit dem Finger im Halbhandschuh auf das Foto eines Cordonblös im Angebot. Er sah sich die unappetitliche Ablichtung eines cordonblöischen Gerichts an. Er sah auch das Foto daneben. Eine Werbefotografie von tiefgefrorenem Spinat. Ein bunt verpackter Eisblock, bedruckt mit dem Bild eines Seefahrers.
Er sah wie seine Mutter ihn damals mit diesem Zeug voll stopfte und dabei zu ihm sagte: „Willst du denn nicht auch wie Popeye werden.“ Nein, das wollte er nicht! Er wollte nicht das einzige Kind in der Klasse mit Glatze sein. Dann lieber Cordonblö.
Er sah den Pennbruder vor der Werbetafel an. Er sah hinab zu Stromer, dem Hund mit dem leidenden Blick. Er zog sein Portmaine aus der Innentasche seiner Winterjacke, suchte mehrere Taler heraus und reichte sie dem Tippelbruder.
Der Habenichts blickte ihn an und bedankte sich: „Danke!“ Er antwortete: „Ich glaube dein abgemagerter Freund hat auch hunger. Von dem Geld bleibt sicherlich noch etwas für eine Dose Hundefutter übrig.“ Der Hund blickte hoch und bellte.

Auf dem Heimweg zog er sein Handy aus der Hosentasche. Er las die Kurzmitteilung:

Komm schnell Heim, ich vermisse dich. Ach und kauf doch bitte auf dem Heimweg frisches Hackfleisch und Spagettis. Hab dich lieb.“

Dienstag, 1. Dezember 2009

Störungen



Saufgelager. Scheiß Gelaber. Mafia Filme. Full HD. High sein. Frei sein. Schläfrig auf der Couch rumliegen. Potato-Chips. Road Movies. Erdnussflips. Aktionszenen. Höhepunkte. Intermission. Ausschweifen. Pixel-Videos. Flatscreen. Bunte Bilder. Mitternacht. Sturmtief. Wolkenbruch. Blitzeinschlag. Bildausfall. Affektive Störungen.