Sonntag, 29. November 2009

"Hilfe naht!"



Im Winter, im Berufsverkehr. Klirrend kalter Ostwind, Außentemperaturen wie in Sibirien. Geblendet von der Sonne. Durchgeschwitzt trotz eisiger Kälte. Er stand an der größten Kreuzung seiner Ex-Geliebten-Heimatstadt. Er stand bei Rot vor der Ampel. Eine Ampel die in jeder Grünphase exakt nur zwei Wagen vorbei lies. Eine Ampel die ihn fast auf die Palme brachte, weil sie ganz schnell wieder auf Rot sprang. Ihm war heiß. Ihm war so heiß als säße er mitten in der Wüste. Sahara-Hitze im November.

Hitze im Innenraum seines klitze kleinen Kleinwagens. Er versuchte die defekte Heizung abzustellen. Er versuchte die abartigen Geräusche des Gebläses zu übertönen, indem er das Radio lauter stellte. Die Lautsprecher schräbbelten nun noch lauter als vorher. Und noch sehr viel lauter als das Schräbbeln der Lautsprecher rappelte und quietsche nun das Gebläse der defekten Heizung.

Er kurbelte das Seitenfenster herunter und streckte den Kopf in die kühle, abgasverseuchte Luft. Er beobachtete wie eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter an der Hand, entlang dem Straßenrand über den Bürgersteig gingen. Das Kind sang Lauthals mit einer Quietsche-Enten-Quietsche-Stimme das Titellied der Gummibärenbande :



„Mutig und freundlich,

so tapfer und gläubig,

fröhlich und frech,

kämpfen sie auch für DICH.



Leben im Wald

unter Bäumen und Steinen,

in ihren Höhlen,

da sind sie zu Haus.


Gummibären,

hüpfen hier und dort und überall,

sie sind für DICH da wenn du sie brauchst,

das sind die Gummibären.



[...]"






Schwarzfahrer - Black Rider - Kaçak Yolcu


Freitag, 27. November 2009

Islamisches Opferfest

"HAPPY BAYRAM!"


Die dazugehörige Bayram-Geschichte folgt in Kürze ;)

Mittwoch, 25. November 2009

Sie und der Älteste


Sie, gestylt und super schick gedressed, öffnete früh Morgens die Zimmertür ihres ältesten Sohns. Ihr schlug ein abartiger Geruch ins Gesicht. Es roch, nein, vielmehr stank es nach Resten der Pizza von gestern Abend, nach schlechtem Atem und säuerlichen Ausdünstungen.
In einem scherzhaft liebevollen Tonfall sagte sie: „Wach schon endlich auf mein stinkender Faulpelz.“ Murrend und knurrend wälzte er sich unter seiner zerwühlten Bettdecke von der einen Seite zur Anderen und vergrub dabei sein Gesicht unter dem Kopfkissen. Sie öffnete die Jalousien, riss das Fenster sperrangelweit auf und atmete tief ein.
Fassungslos, die Hände auf die Hüften gestemmt schaute sie sich mit aufgerissenen Augen um. Ihr Blick blieb am Schreibtisch hängen. Unter einem Pizzakarton lag ein aufgeschlagener Fragebogen für die anstehende theoretische Führerscheinprüfung. Daneben, eine leere, zerknüllte Tüte „Walkers“ und eine leere Flasche „Afri-Cola“. Auf dem orthopädisch ungeeigneten Drehstuhl lag ein Berg unbestimmbarer Kleidungsstücke. Unter dem Schreibtisch stach ein überquellender Mülleimer hervor. Ihr Blut kam in Wallung. Ihr wurde heiß. Die Luft um sie herum knisterte bereits, als man einen ganz kurzen Augenblick lang das monotone, leise surren der Ventilatoren seines super schick gemoddeten, highend Rechners mit dreckverschmierten TFT-Monitor vernahm. Im nächsten Augenblick gab es einen ohrenbetäubenden Knall.

Aus einem Alpdruck gerissen saß er senkrecht, schweißgebadet im Bett. Er schaute auf die rote Anzeige seines Radiowecker der ihn schon lange nicht mehr weckte. Die Schule hatte bereits vor einer Stunde begonnen und er hatte mal wieder verschlafen.
Er riss sich die warme Daunenbettdecke vom Körper und torkelte in seiner goldglitzernden Boxershort zu seinem Rechner. Hastig bewegte er seine präzise Zocker-Maus mit 1600 dpi. Ganz egal, ob es sich um eine Gewehrsalve, einen Navigationsbefehl oder gar das strategische Markieren der eigenen Truppen handelte, mit seiner optimal abgestimmten Maus fühlte er sich seinen Gegnern immer überlegen.
Das bunte Logo hinter schwarzem Grund verschwand. Deutlich zu sehen war nun sein WoW-Avatar (WoW = World of Workraft) im Grünen. Ein maßgeschneiderter Krieger an einem bunt schillernden Morgen, in einem, gedankt sei GeForce, pixelfreien Wald. Er schaltete sein surround PC-Lautsprecher-System ein und hörte das freundliche Gezwitscher fröhlicher Singvögel.

Deutlich zu sehen war auch ein klein karierter Notizzettel auf dem Küchentisch im Erdgeschoss:

Muss heute leider schon etwas früher raus. Frischer Aufschnitt im Kühlschrank, Aufbackbrötchen von heute Morgen im Ofen. Denk dran: „Prüfungsbeginn um 13.30 Uhr, TÜV Nord, großes, flaches Gebäude!“, vergiss nicht die Entschuldigung bei deiner Klassenlehrerin abzugeben.

PS. : DEINE MUDDI IST STOLZ AUF DICH ;D

Er und der Jüngste


Wo immer sie auch hinblickten, sie sahen ein Stück Geschichte aus der Zeit des letzten Sultans. Aus der Zeit des roten Fes (arabisch-türkische Kopfbedeckung in der Form eines stumpfen Kegels).

Er stand zusammen mit seinem jüngsten Sohn zwischen ihren Vorfahren auf dem uralten Friedhof. Zusammen standen sie zwischen schiefen und zum Teil schon umgestürzten Grabsteinen. Geschichtsträchtige, mit geschwungenen, arabischen Schriftzeichen behauene Steine. Längst vergessene, von starken Winden und Sandkörnern aus der Sahara geschliffene, vom säurehaltigen Regen verwaschene, vom Moos bewachsene Steine.
Sie standen auf dem verkrusteten Boden des uralten Friedhofs, auf dem friedlichen Hof vor den Toren des Himmelreichs. Ein verwilderter Ort zwischen riesigen, an den Wolken kratzenden grauen Bauten. Beängstigend hohe Häuser. Spiegelverglaste Fassaden mit einem Panorama-Ausblick auf eine Wüste aus Beton. Flirrende, brütendheiße, sengende Hitze unter einer grauen, abgasverseuchten Wolke.
Eine besonders resistente, abgasschluckende Krähe schlug hoch über ihnen, im dichten Blätterwerk des Feigenbaums, mit ihren Flügeln  und blickte neugierig hinunter.

Er stand zusammen mit seinem jüngsten Sohn unter dem Feigenbaum des Lebens am Grabe seiner Eltern.

Donnerstag, 19. November 2009

Ausreden



das war nicht meine schuld
das ist erst gestern passiert
ach, das ist mir noch garnicht aufgefallen
das wollte ich gerade machen
der staubsauger ist kaputt
holzkohle ist gut für die lungen
ich kann mir nicht vorstellen wie das passiert ist 
so schlimm ist es auch wieder nicht
man kann es auch übertreiben
das mache ich morgen 
 

Sonntag, 15. November 2009

Pavel Turkovski


Teil Drei
Letztes Kapitel
(1)

Nach dem Kinobesuch entschied ich mich für einen Abstecher ins Irish Pub. Das Pub, sehr gemütlich und rustikal eingerichtet, wurde von den Rudimenten der alten Stadtmauer gestützt. Hervorstehender, kantiger Bruchsteine. Wenn man sternhagelvoll war und nichts und niemanden hatte um sich anzulehnen, so gab es immer noch die alte Stadtmauer. Dieser Schuppen war zudem der Einzige in der Stadt, wo man zu seinem kühlen “DRAUGHT GUINNESS“ wirklich gute Live-Musik serviert bekam. Ich peilte direkt die Bar an und setzte mich auf einen der wackligen Hocker.

Pavel Turkovski


Teil Drei
Letztes Kapitel
(2)

Das erste Glas kippte ich gierig, schnell, ohne abzusetzen, ohne einen Tropfen zu verschütten, in mich hinein. Ich hatte bereits das zweite Glas vor mir stehen, als ich mir eine Zigarette anzündete und den todbringenden Qualm wie ausgehungert, gierig schmachtend, ganz tief inhalierte. Dies war mit ein Grund mehr warum ich gerade hierher kam. Im Pub konnte und durfte man sich eine Zigarette anstecken ohne gegen das „Nichtraucher-Gesetz“ zu verstoßen, ohne in die Kriminalität abzurutschen. Nach Herzenslust rauchen, dass war in diesem renommierten Raucher-Club noch möglich. Hier musste man sich nicht wie in anderen Läden, in ein enges, vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossenes Aquarium setzen, wo nichtrauchende, glubschäugige Fische mit ihren “Mojitos“ zwischen den Flossen von Außen gegen die Scheiben hämmerten. Ich zählte mich mit Genuss und leidenschaftlicher Hingabe zu den risikobereiten, topp Kandidaten des “Rauchers besten Freunds“, dem Lungenkrebs.

Pavel Turkovski


Teil Drei
Letztes Kapitel
(3)

Das zweite Bier, welches ich etwas gemächlicher trank, schmeckte mir noch besser als das Erste. Ich zündete mir noch eine Zigarette an und trank mein mittlerweile drittes Bier, als Bob, der Irische Barkeeper (sein Spitzname war Bob der Braumeister) sich über die Theke beugte und zu mir mit einem Zwinkern sagte: “Hey Pavel, two very nice girls auf sieben Uhr.“
Ich kniff meine Augen zusammen, denn der Zigarettequalm brannte fürchterlich, als ich über meine linke Schulter blickte. Ich sah wie zwei Beauties mir mit ihren knall roten „Snakebites“ zuprosteten. Mein verrauchtes, alkoholisiertes Herz setzte für einen Moment aus, als ich sah dass eine der Beiden  sehr stark Miss Dezember aus dem Hochglanzmagazin ähnelte.
Ich dachte mir: "Genau in diesem Augenblick könnte aus einem einsamen Höhepunkt ein gemeinsamer Wendepunkt werden."

Freitag, 13. November 2009

Vorweihnachtlicher Stress


Der Protagonist der nun folgenden Geschichte heißt nicht Grenouille, und dies ist nicht die Geschichte eines Mörders.


Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk stand er in der Parfümerie und sprühte sich mit einem unwiderstehlichen Herrenduft ein, als Antonio und seine Freundin Isabella den Laden betraten. Er konnte spüren wie sich schlagartig die Atmosphäre im Raum veränderte.

Die auf fünfundvierzig Kilo abgemagerte Verkäuferinnen im weißen Kittel, die prall gefüllte Kassiererinnen , die aussah wie eine Kiwi  mit Nickelbrille , die Hausfrau mit einem quengelnden Jungen an der Hand und ihrem selbstgemachten Batik-Schal um den Hals, sogar der Handwerker mit dem großen Schraubenschlüssel, der in einer furchtbar engen Bluejeans die aufgeheizten Heizkörper entlüftete, sie alle starrten ihn fasziniert an.
Antonio und sein heroisches Erscheinungsbild wirkten eindringlich auf alle Menschen um ihn herum. Antonios flammenden Augen erweckten in den vor langer Zeit abgekühlten, müden Stadtgesichtern Leidenschaft und Begierde. Tonio ließ sogar die allerschönste Stadtschönheit, die schöne Isabella, im Schatten stehen.

Er stand immer noch wie angewurzelt, mit dem Flacon in der Hand vor dem Regal und hielt die Luft an, als ihm sein eigener, faulig stinkender Neidpups in die Nase stieg. Ein schrecklich stinkender Pups. Ein Pups der zwischen den wohl riechenden Düften im Verkaufsraum der Parfümerie deutlich hervorstach. So deutlich, dass der kleine, zuvor noch quengelnde Junge, der höchstens ein Meter und zehn groß war, nun bösartig drein schaute und sich die Nase zuhielt. Verlegen grinsend sagte er zu dem Jungen: “Entschuldige bitte.“

Samstag, 7. November 2009

Another Point Of View 1




Die lauten und immer schneller werdenden Klänge der Metallindustrie, der gleichmäßige Schlag im Takt, und das fluoreszierende Licht in den Fabrikhallen machte ihre Herzen und ihre Seelen sehr, sehr krank. In einem Land indem das Wort "Kurzarbeit" zum Wort des Jahres 2009 gewählt werden könnte, schwand die Kraft der Arbeiter am Endlosband stündlich. Ihnen wurde mehr und immer mehr zugemutet. Sie konnten es kaum ertragen. Manche von ihnen hielten dem Druck nicht stand. Sie waren die Ersten die freiwillig gegangen waren. Die, die geblieben waren unterwarfen sich ausnahmslos und taten sehr obstruse Dinge. Sie mussten kämpfen, jeden Tag, denn sie wollten, nein, sie mussten ihren Arbeitsplatz behalten. Wider der Natur des (freien) Menschen betraten sie Tag ein, Tag aus die großen Hallen. Als die Auftragsbücher noch überquillten, als es noch arbeit für alle gab, konstruierten, programmierten und produzierten sie non-stop. Doch heute, in diesen schweren Tagen, ereigneten sich in den Hallen der Produktion Dramen am laufenden Band. Dramen aus dem Leben eines Arbeiters. Dramen die den gebleachten Chef, die epilierte Tippse und den Ingenieur mit dem Windsorknoten um den Hals nicht wirklich interessierten. Sie hatten keine Zeit und kein freies Ohr für das ölverschmierte Geschwafel der Stahlarbeiter. Die Chefetage fuhr in teuren Firmenwagen von dannen, als sie gerade mit der Schicht begannen. Drum wussten sie, die Anzugträger, auch nichts von den körperlichen und seelischen Schmerzen der hageren und verschwitzten Männer aus dem Taktbereich. Unter unmenschlichen Bedingungen, unter Druck und unter strengen Kontrollen der Qualitätssicherung wurden die Arbeiter falls nötig genötigt täglich Überstunden abzureißen. Und wenn die Aufträge wieder verebbten, dann wurden sie gezwungen ihre Überstunden wie schwarz, staubige  Kohlebriketts zu verheitzen. Ein idealer Brennstoff, ganz ohne CO2-Abgase. Und wehe dem der sich nicht fügte, dem folgte prompt eine ordentlich ausformulierte, konjunkturell bedingte Kündigung. 


„Doch wen kümmert es?“

Mittwoch, 4. November 2009

Vers aus dem Guru Granth Sahib


Guru Nanak (GGS, S. 473. 1)

Gruppen-Stöckchen



Dieses Stöckchen habe ich heute bei Abraxandria entdeckt.

Ganz egal was ich hier gleich ankreuzen werde, sagt später bitte nicht: "Das hätte ich von Dir aber nicht gedacht." ;)

[TUSSI]
[x] Du besitzt ein Handy.
[x] Du besitzt etwas von H&M/ C&A.
[  ] Du besitzt etwas von Pimkie/ Orsay/ New Yorker etc.
[  ] Du besitzt Markenartikel (Dolce & Gabbana/ Gucci/ Chanel etc.).
[  ] Du gehst gerne shoppen.
[  ] Du magst MTV/ Viva.
[  ] Du schaust gerne ‘Sex and the City’.
[  ] Du wurdest schon einmal Schlampe genannt. Und es war ernst gemeint.
[  ] Du gehst regelmäßig ins Solarium.
[x] Du achtest auf Mode/ neue Trends.

[GOTH]
[  ] Deine Lieblingsfarbe ist schwarz.
[  ] Du liebst Rosen und/oder Patchouli.
[  ] Du liebst Lack/ Leder/ Spitze / Satin / Samt etc.
[  ] Du hast schon einmal über den Tod / Suizid nachgedacht.
[  ] Du gehst gerne auf Friedhöfe.
[  ] Du besitzt etwas von xtrax.
[  ] Du trägst gerne viel Schmuck.
[  ] Du hast schon einmal schwarzen Lippenstift getragen.
[  ] Du hasst die gesamte Menschheit./ Sagen wir mal einen Großteil.
[  ] Du bist Atheist/ Satanist/ stolzer Heide.

[PUNK]
[  ] Du trinkst gerne Bier.
[  ] Du magst Kariertes.
[  ] Du magst Nieten.
[  ] Du hasst Kommerz.
[  ] Du hasst Autorität.
[  ] Du hast/ hattest/ willst blaue, pinke, rote, lila oder grüne Haare.
[  ] Du verprügelst gerne Neo Nazis/ „Gangstas“.
[  ] Du trägst Doc Martens.
[  ] Du hast/ willst Piercings.
[  ] Du bist immer/ oft betrunken.

[NERD]
[x] Du liebst Computer.
[x] Du liebst Bücher.
[  ] Du magst Harry Potter.
[x] Du musst eine Brille tragen.
[  ] Du bekommst oft gute Noten.
[  ] Du schleimst dich gerne bei Lehrern ein.
[  ] Es ist dir egal wie du aussiehst.
[  ] Du machst immer deine Hausaufgaben.
[  ] Du lernst gerne.
[  ] Du fehlst nie in der Schule.

[EMO]
[x] Du bist oft traurig/ frustriert.
[  ] Du besitzt eine Brille mit dicken schwarzen Rändern.
[  ] Du magst Punkte/ Streifen/ Sterne etc.
[  ] Du weinst schnell.
[  ] Du hasst es Emo genannt zu werden.
[  ] Du willst/ trägst mindestens ein Lippenpiercing.
[x] Du hast schon einmal ein trauriges Gedicht geschrieben und besitzt ein Tagebuch.
[  ] Du hast ein aufwendiges MySpace Layout.
[ ] Deine Haare sind/ waren schwarz gefärbt
[  ] Du hast/ hattest blonde, pinke, lila oder rote Strähnchen/ Extensions.

[GANGSTA]
[  ] Du liebst Autos.
[  ] Du magst goldene/ silberne Panzerketten.
[  ] Du warst/ bist in einer Gang.
[  ] Du kannst rappen/ Breakdancing.
[x] Du trägst Baggypants und T-Shirts, die zu groß sind. (heute z.B)
[  ] Du trägst deine Schirmkappe schräg auf dem Kopf.
[x] Du sagst mehrmals am Tag „Yo“/ „Alter“/ „krass“/ „Ich schwör“.
[  ] Du weißt, dass Tupac und Biggy tot sind.
[  ] Du benutzt nie Kopfhörer, selbst wenn du unter Leuten Musik hörst.
[x] Du gestikulierst viel während du redest.

[HARDCORE]
[  ] Du liebst laute Musik.
[  ] Du magst Bandanas.
[  ] Du mochtest/ magst die Ninja Turtles.
[  ] Du trainierst deine Muskeln.
[  ] Du trägst fast immer ein Bandshirt.
[  ] Viele Leute haben Angst vor dir.
[  ] Der Moshpit ist dein Zuhause.
[  ] Du hast ein Tattoo an der Wade.
[  ] Du trägst Flesh Tunnels.
[  ] Du trägst die Kapuze deines Pullis meistens/ gerne auf dem Kopf.

[PLAYER]
[  ] Deine Beziehungen halten nicht länger als 2 Wochen.
[  ] Du fährst mit voll aufgedrehter Anlange durch die Stadt, um anzugeben.
[  ] Du prahlst mit deinen Errungenschaften.
[  ] Du trägst Hemden mit aufgestelltem Kragen.
[  ] Du trägst eine Sonnenbrille in der Diskothek.
[  ] Du sprichst am ersten Tag einer Beziehung schon von Liebe.
[  ] In deinem Freundeskreis bist du ein Held, aufgrund deiner Frauengeschichten.
[x] Du hörst (nicht nur) HipHop.
[  ] Das meiste Geld gibst du für Klamotten aus.

[(KLASSEN-)CLOWN]
[  ] Du bist Optimist.
[x] Du redest viel und gern.
[x] Du verstellst deine Stimme gerne, vor allem ins kindische.
[x] Du hast deine 5 Minuten jede Stunde.
[  ] Du hüpfst viel und gern.
[  ] Du piekst anderen Menschen gerne in den Bauch.
[x] Du machst viele Witze.
[  ] Du verarschst gerne andere Menschen.
[x] Du strapazierst die Nerven deiner Mitmenschen .
[x] Du stehst gern im Mittelpunkt.

[METALLER]
[  ] Du benutzt Wörter wie „true“, „evil“, „grim“ und „nordic“.
[  ] Sodom ist für dich mehr als eine Bibelstelle.
[  ] Du bist beleidigt wenn du deine Rangers ausziehen musst.
[  ] Du besitzt nur Rangers.
[  ] Das Geräusch eines Panzers, der sich über Giftgas gefüllter Gruben wälzt, könnte für dich Musik sein.
[  ] Du bist ein Misanthrop.
[  ] Du bist Satanist/ Atheist/ Neo-Heide.

[OTAKU]
[  ] Du hast mindestens 25 Mangas
[  ] Du kennst Rumiko Takahashi und Ken Akamatsu
[  ] Du weißt was Hentai ist
[  ] Du hast über 4 verschiedene Mangaposter in deinem Zimmer.
[  ] Du hast schon mal versucht einen Doujin zu zeichen
[  ] Du zeichnest selbst
[  ] Du warst schon auf mindestens 5 Conventions
[  ] Du hast min. ein Cosplay daheim rumliegen
[  ] Du magst Jrock / Jpop
[  ] Du bist mindestens auf Animexx angemeldet

[???]
[x] Dir ist schon mal Kaugummi aus dem Mund gefallen, während du gesprochen hast.
[  ] Du bist schon mal gegen eine Glastür gelaufen
[  ] Du glaubst du könntest fliegen.
[x] Du bist schon mal aus einem sich bewegenden Fahrzeug gesprungen.
[x] Du hast an was lustiges gedacht und gelacht, worauf dir Leute schräge Blicke zugeworfen haben.
[  ] Du bist schonmal gegen einen Baum gerannt.
[  ] Du schaffst es, an deinem Ellbogen zu lecken.
[  ] Du hast jetzt versucht, an deinem Ellbogen zu lecken.
[x] Du hast nicht gewusst, dass das Alphabet und Twinkle Twinkle Little Star den selben Rhythmus haben.
[  ] Du hast es jetzt versucht zu singen.
[x] Du bist schonmal auf deine Schnürsenkel getreten und hingefallen.
[  ] Du hast dich schonmal an deiner eigenen Rotze verschluckt.
[  ] Du hast die die Matrix gesehen, und sie nicht verstanden.
[  ] Du hast nicht gemerkt, dass in der letzten Frage „die“ doppelt war.
[  ] Du hast jetzt hingeschaut.
[  ] Dein Haar ist blond/dunkelblond.
[x] Leute haben dich schon mal „langsam“ genannt.
[x] Du hast mal aus versehen was in Brand gesetzt.
[  ] Du hast mal versucht, mit einem Strohhalm zu trinken, aber er ist in deiner Nase/Augen/Wange gelandet.
[x] Du hast dich selbst dabei ertappt, wie du gesabbert hast.
[x] Du bist in der Schulklasse mal eingeschlafen.
[  ] Du bist schon mal aus dem Fenster gesprungen.
[  ] Wenn jemand „Furz“ sagt, dann lachst du.
[  ] Du lachst immer noch.
[x] Manchmal denkst du einfach nicht nach.
[x] Du erzählst eine Geschichte, und hast zwischendrin vergessen, wovon du gesprochen hast.
[  ] Leute entfernen sich oft von dir, und schütteln dabei ihre Köpfe.
[  ] Dir wurde oft gesagt, du sollst deiner „inneren Stimme“ lauschen.
[x] Du bist öfter als 4 mal Stationär im Krankenhaus gelegen.
[  ] Du benutzt deine Finger um einfachste Rechnungen zu machen.
[  ] Du hast mal ein Insekt gegessen.
[x] Du hast deine Kleidung mal falsch herum oder auf links getragen, und es nicht bemerkt.
[x] Du hast überall nach etwas gesucht und nicht gemerkt, dass du es in deiner Hand oder Tasche hattest.
[  ] Manchmal postest du Bulletins, weil du Angst hast, dass was sie sagen wahr werden könnte.
[  ] Wenn du ein gutes Lied hörst fängst du sofort an zu tanzen/mit zu singen.
[x] Du machst oft irgendwelche Dinge kaputt. (versehentlich)
[  ] Deine Freunde wissen, dass sie keine komplizierten Wörter in deiner Nähe benutzen sollen.
[x] Du bist schon mal von einem Stuhl gefallen.
[  ] Wenn du im Bett liegst, versuchst du Bilder in dem Muster der Decke zu erkennen.
[  ] Du hast dir/Dir hat jemand schon mal einen Zahn ausgeschlagen.

Puhh, ganz schön viele Kreuzchen (viel besser als Lotto spielen). Ich glaube dass ich im Schnitt ein Gruppenmischling bin. Ganz nettes "Stöckchen"

Reisen


Gewollt oder ungewollt‭? (Lautsprecherdurchsage) Bewusst oder unbewusst‭? ‬ Er war alleine.   Auf der Reise mit leichtem Handgepäck, stichhaltigen Gedanken  ‬und nutzlosen Argumenten (zweimaliges Pfeifen des Schaffners). Stille.‭ ‬(Weltraumstille im Zugabteil).  ‬Atmosphärische Kälte in seiner Brust.‭ (Eiskristalle an der Scheibe). ‬ Er konnte‭ seinen langsamen Herzschlag hören (Schwerelosigkeit). Er hob ab und stieß frontal mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer zusammen. Erst rotierten sie durch den Raum und die Zeit, dann glitten sie durch den engen Gang der zweiten Klasse, des allerletzten Raucherwagons. Steif und ungelenk wurden seine holzigen Glieder. Verstaubt und modrig roch seine Kleidung. Nun stieß auch Schlupp vom grünen Stern und Kater Mikesch zu ihnen. Sie folgten den im Licht, wie Sternenstaub schimmernden, Staubpatikeln durch den luftleeren Raum.‭ ‬ Waren die alten Freunde aus Augsburg so wie er auf der Reise ins Lummerland?  Eine Reise auf Schienen. Eine Reise ohne Vorurteile, kein Missbehagen und ganz ‬ohne Eile. Er war  auf der Reise und war im Rückzug (laute Fahrgeräusche, Rütteln in der Kurve). ‬Mit dem Ticket in der Hosentasche saß er  nun wachgerüttelt im leeren Zugabteil  (Fließende Landschaften). Er richtete seinen Blick ab vom Fenster und starrte  ‬auf die leere Gepäckablage. Zwischen den Knien fest geklemmt hatte er seine gute, alte Jutetasche.